… ob nach einer Rekommunalisierung Jahre lang viel Geld für den Betrieb von Anlagen bezahlt werden muss?

Die BWB meinen: „Dann wäre es ja keine Rekommunalisierung.“ Das ist sehr sinnig gesagt. Wir hatten nicht mit der radikalen Offenheit der BWB gerechnet. Hätten wir das, hätten wir gefragt: Wollt ihr wissen … ob bei Einhaltung der Verträge nach einer Rekommunalisierung Jahre lang viel Geld an Veolia + RWE für den Betrieb von Anlagen bezahlt werden muss? Derzeit wird ja immer noch mit RWE über eine „Rekommunaliserung“ verhandelt. Dabei sollen Anteile zurückgekauft werden. Der Preis seitens RWE wird nicht nur durch die „zukünftig entgehenden Gewinne“ bestimmt, es geht auch um Lieferverträge für Technologien und Patente, die RWE den BWB in den letzten 11 Jahren „freundlicherweise“ zur Verfügung gestellt hat. Bleibt man in der Logik der BWB, dann bedeutet Rekommunalisierung: Die Daseinsvorsorge den Privaten wegnehmen und ihnen nie wieder einen Cent geben. Nicht die schlechteste Lösung. In Potsdam hat das so leider nicht geklappt. Man hat das Potsdamer Wasser den Privaten weggenommen, die Zahlungsverpflichtungen blieben leider erhalten. Die Leimener zahlten bei ihrem PPP-Projekt für ein bereits geschlossenes Stadtbad weiter. Wir wollten gerne mal ausloten, was uns da in Berlin droht. Nichts, wenn man den BWB glauben schenkt. Schön. Fast zu schön, möchte man meinen. Auf jeden Fall würde eines unser Vertrauen in diese Aussage bestärken: Wenn wir es schwarz auf weiß lesen dürften.

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