… was das Kartellamt zu den Berliner Wasserpreisen sagt?

Die BWB sagen: „Bislang noch gar nichts. Es untersucht nämlich noch.“ Das war vor dem Volksentscheid. Mittleweile gibts eine Aussage zu den Frischwasserpreisen: 19 Prozent gegenüber 2010 runter. Die BWB wollen dagegen klagen. Nächstes Jahr kommen die Abwasserpreise dran. Da sollen nochmal 25 Prozent an „Luft“ rausgelassen werden. Generell ist das Kartellamt zwar kein Garant für bürgerfreundliche und ökologische Wasserpolitik. Bestimmte Auswüchse – und in Berlin gibt es nahezu nur Auswüchse – stutzen sie aber doch im Sinne der BürgerInnen zurecht. Vor allem wird klar – eine Entwicklung, die die Berliner Wasser- und Abwasserpreise gänzlich loslöst von der bundesdeutschen Wasserpreisgestaltung ist so einfach nicht möglich. Veolia und RWE müssen sich andere Bereiche der BWB suchen, die ihnen ihre Rendite garantieren. Vorerst wollen sie es verzögern: „Die Berliner Wasserbetriebe (BWB) wollen auf jeden Fall gerichtlich dagegen vorgehen, sollte das Bundeskartellamt Anfang 2012 eine Preissenkung anordnen. Dann werde man eine zivilrechtliche Klage einreichen, sagte Vorstandschef Jörg Simon. “ Aber wenn sie doch müssen, finden sie sicher noch andere Wege. Wir tippen auf: Unterinvestitionen und In-sich-Geschäfte. Aber dazu gibt es weitere Fragen, die kommen später (noch mal) dran.

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